Die Genussregion Weinviertler Getreide

Genussregion Weinviertler Getreide
Foto: BMLFUW/Rita Newman

Als Weinviertel bezeichnet man das nordöstliche Flach- und Hügelland Niederösterreichs im „Viertel unter dem Manhartsberg“, das sich durch ein pannonisches Klima auszeichnet und zu Recht auch die „Toskana Österreichs“ genannt wird.
Ein zumeist trockenes und sonniges Wetter ist typisch für die Region und Vorraussetzung für das Gedeihen erstklassigen Brotgetreides.

Das Weinviertel umfasst ca. 278.000 ha fruchtbares Ackerland, wovon auf 158.317 ha Getreide angebaut wird. Etwa 6 % der gesamten Getreidefläche wird nach Biologischen Richtlinien angebaut.
Das Gebiet der GENUSS REGION „Weinviertler Getreide“ umfasste ursprünglich 29 Gemeinden im Westlichen Weinviertel. Mittlerweile erfolgte eine Gebietserweiterung der Genussregion auf das Gebiet der Tourismusregion Weinviertel - also die politischen Bezirke Mistelbach, Hollabrunn, Korneuburg sowie Teile der Bezirke Gänserndorf, Tulln und Horn.

In den letzten Jahren setzt gerade diese Region im Zuge kleinregionaler Entwicklungskonzepte verstärkt auf touristische Aktivitäten. Ein Kernpunkt dieser Zielsetzung ist natürlich ein breites kulinarisches Angebot. Gemeinsam mit Wein ist hochqualitatives Brotgetreide ein „Parade – Produkt“ des Weinviertels.

Eine Markeninitiative von Landwirten stellt die Erzeugergemeinschaft Qualitätsgetreide Austria (EQA) dar, die im Speziellen die Marke „Bauernkorn“ betreibt. Getreide aus der GENUSS REGION wird von Landwirten nach den Richtlinien des Österreichischen Umweltprogramms produziert und nach streng nachvollziehbaren Kriterien in den Raiffeisen – Lagerhäusern gelagert. Nach der Vermahlung kommt der Rohstoff zu den Bäckereien, wo Brot und Gebäcke aller Art daraus hergestellt werden.

http://www.genuss-region.at/article/archive/14337